TSHN erhält FFG Impact Innovation Förderung
Die TSHN Bodengesundheits- und Entwicklungsgesellschaft mbH erhält eine Förderung im Rahmen des Programms FFG Impact Innovation für das Projekt:
„Bodengesundheit, Messung und Finanzierung über Ökosystem-Zertifikate“
Mit dem Projekt startet TSHN einen innovativen Ansatz, um die Messung, Bewertung und digitale Abbildung von Bodengesundheit weiterzuentwickeln und langfristig eine belastbare Grundlage für die Finanzierung von Ökosystemleistungen zu schaffen.
Warum das Thema relevant ist
Rund 70 % der Böden in der EU gelten als geschädigt. Gleichzeitig fehlen bislang standardisierte und breit akzeptierte Methoden, um Bodengesundheit vergleichbar zu erfassen und ihre Auswirkungen auf Landwirtschaft, Klima, Wasserhaushalt und Resilienz sichtbar zu machen.
Bestehende Ansätze – von Bodenproben über Satellitendaten bis hin zu Zertifikatsmodellen – liefern wichtige Teilbeiträge, sind jedoch oft nicht ausreichend harmonisiert oder schwer vergleichbar.
Ziel des Projekts
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage:
Wie kann Bodengesundheit künftig standardisiert, nachvollziehbar und digital abgebildet werden?
Dazu sollen:
- bestehende Mess- und Bewertungsansätze analysiert,
- offene Wissensfelder identifiziert,
- Expert aus Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft und Verwaltung zusammengeführt und
- ein erster konzeptioneller Demonstrator entwickelt werden.
Dieser Demonstrator soll zeigen, wie eine standardisierte Erfassung und Darstellung von Bodengesundheit künftig technisch und methodisch umgesetzt werden könnte.
Soil & Value Summit an der FH Wels
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist ein interdisziplinäres Symposium/Summit am:
📍 FH Oberösterreich – Campus Wels
📅 10. & 11. März
Dort werden führende Experten aus den Bereichen:
- Bodengesundheit,
- Landwirtschaft,
- Wissenschaft,
- Versicherung,
- Digitalisierung,
- Nachhaltigkeit und Finanzierung
gemeinsam an offenen Fragestellungen und zukünftigen Lösungsansätzen arbeiten.
Grundlage für zukünftiges Living Lab
Das FFG-Projekt bildet gleichzeitig die Grundlage für ein geplantes großvolumiges Living Lab, das erstmals nach Österreich geholt werden soll. Ziel ist es, Österreich als Standort für angewandte, international anschlussfähige Bodengesundheitsforschung und innovative Ökosystemmodelle weiter zu stärken.
Fokus auf Zusammenarbeit und offene Innovation
TSHN verfolgt dabei bewusst einen Open-Innovation- und Co-Creation-Ansatz. Wissenschaftliche Einrichtungen, landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen, Versicherungen, Verwaltung und weitere Stakeholder sollen gemeinsam an einer praxisnahen und langfristig tragfähigen Lösung arbeiten.
Weitere Informationen zum Symposium und zu den Projektpartnern folgen in Kürze.
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